Unseren treuen "Beni" werden wir 2018 nach Neuseeland verschiffen, wo er uns auch nach 23 Jahren und weit über 300'000 teils harten Kilometern bestimmt weiterhin treu durch neue Abenteuer begleiten wird. Er wird dann voraussichtlich (hoffentlich) mehrere Jahre in Neuseeland, Australien und Südostasien verbleiben. Wir werden dann jeweils die Winterzeit mit ihm verbringen und im Frühjahr wieder nach Europa zurückfliegen. Selbstverständlich benötigen wir für Europa auch einen gescheiten Camper. Das Problem bei der Suche nach einem geeigneten Fahrzeug (auch Neuwagen) bestand darin, dass unsere Garage mit 300 cm Höhe und 600 cm Länge zwar schön gross, für die meisten Wohnmobile aber doch wieder zu klein ist. So kamen wir am Ende wieder auf den Mercedes T1 zurück, zudem das ehemalige Feuerwehr-Fahrzeug schon in unserem Besitze war.

Auf dieser Seite werden wir laufend den Fortschritt unseres "Dieci" (auf den Namen sind wir gekommen, weil das Fahrzeug bei der Feuerwehr die Nummer 10 = italienisch dieci), hatte.

 

Mercedes 310 4x4 System Larag, 1991, 34'000 km

4-Zylinder Reihen-Motor 2,3 lt Benzin, 105 PS

4-Gang-Automatik

zuschaltbarer Allrad mit Untersetzung

100 % Differentialsperre Hinterachse

 

 

Das Fahrzeug ist für die Fahrt zu Kabinenbauern vorbereitet. Die Brücke ist entfernt, Kotflügel montiert und eine Holzattrappe soll Grösse und Position des Kassettenliftes anzeigen. Bei dieser Gelegenheit stellten wir unseren "Dieci" gleich noch auf die Waage und ermittelten ein Gewicht von nur 1'720 kg, inkl. Anhängekupplung.

Die Wahl des Kabinenbauers fielt auf die Firma AlphaCab in Herbertingen D. Hier ist die Kabinen-Heckwand bereits ausgetrennt. Der Hilfsrahmen für die Wohnkabine muss mit dem Kassettenlift kombiniert werden.

Heckansicht des Hilfsrahmen

René im Gespräch mit Marco Achermann, Inhaber von AlphaCab. Der Alu-Profilrahmen zeigt bereits die Form der Kabine mit einer Grösse von (LxBxH) 340 x 210 x 190 cm.

Die von uns gezeichneten Pläne für das neue Fahrzeug inkl. Vermassung als PDF

Ansicht von vorne. Der Alkoven wird als Stauraum dienen. Der Lift ist ausgefahren. Bei den Türen ist noch eine provisorische Hilfsstütze montiert. Stand Juni 2017.

Zur Montage der Sandwichplatten wird der Rahmen demontiert. Hier sieht man die Befestigungsblöcke zwischen Chassis-Rahmen und Kabine.

Infolge Lieferverzögerungen beim Sandwichplatten-Hersteller geht es endlich weiter. Hier sind die Seitenwände und das Dach schon montiert, die Ausschnitte von Fenstern und Serviceklappen ausgeschnitten. Stand Ende November 2017.

Wenige Tage später ist die Kabine auf dem Fahrgestell montiert. Nun nimmt das Ganze langsam Gestalt an.

Hier ist der Lift ausgefahren.

Der Batteriekasten aus Aluminium wird hinter dem Fahrersitz unterhalb der Wohnkabine befestigt. Er beinhaltet Starter- und Wohnbatterie (Lithium) sowie Laderegler und Umwandler. Die Starterbatterie war ursprünglich unter dem Fahrersitz. Dieser Platz wird nun für die 6-Wege-Sitzverstellung benötigt, damit René im Wohnraum problemlos vom bzw. in den Rollstuhl umsteigen kann.

Die zu verbauende Elektro-Technik: Lithium-Akku 130 Ah, Lade-Booster, Laderegler, Spannungs-Umwandler. Es fehlt noch die Starterbatterie.

Solarzellen sind montiert = 2 x 100 Watt

Dachfenster

Bett mit Unterteilung für vorderen Stauraum. Unten hinten sieht man die Gasleitung für den Aussengasanschluss

Aussengasanschluss, damit man bei warmen Temperaturen im Freien Kochen kann

Küchenkombination mit Platz für 2 x 11 kg Gasflaschen und Kissmann Kompressorkühlschrank mit externem Thermostat und Kältespeicher, Inhalt 65 lt

Serviceklappe für die Gasflaschen

Die Kabine ist nun hellgrau lackiert

Die massgefertigte Türe (überbreit wegen Lift/Rollstuhl) und Serviceklappen sind montiert

Serviceklappe Stauraum im Heck

   

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