Aktuelle Infos Westafrika

Marokko

Selbstfahrer werden zur Zeit von Zoll und Polizei sehr zuvorkommend behandelt. Wir hatten keinerlei Probleme. 

Sehr zu empfehlen der Campingplatz "Les Bedouines“ des belgischen Ehepaars Luc und Martine, zwischen Tarfaya und Laayoune (signalisiert an der Strasse). Schönes und sauberes Wüstencamp, sehr freundliche Besitzer.

Günstiger Treibstoff in Süd-Marokko (Januar 2007 1 Liter Diesel für 0.45 €)

Geld

Währung: Dirham, den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency
Mauretanien

Seit unserer Einreise nach Mauretanien hat sich viel verändert. Unsere Freunde Albrecht und Marianne Oberhauser sind im Januar 2007 nach Mauretanien gefahren und haben uns folgende Angaben gemacht:

Ausreise Marokko geht relativ schnell, obwohl viele warten. Dann 4 km sehr schlechte Piste bis zum mauretanischen Zoll. Die Einreiseformalitäten nach Mauretanien sind in etwa 1/2 Stunde erledigt. Das Visa kostet an der Grenze 20 €, Abstempeln des Carnets de Passage 10 €.

Geld

Währung Ouguiya (UM), den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency  Devisenerklärung bei der Einreise, wurde bei der Ausreise (Grenze beim Staudamm) aber nicht kontrolliert.

5-Länder-Visum

Unsere neuesten Ergebnisse betreffend des ominösen 5-Länder-Visums haben vor Ort ergeben, dass dieses "Möchtegernvisum" noch für längere Zeit ein Wunschtraum bleiben wird. Zwar existieren schöne Plakate davon - gesehen in der Botschaft von Burkina Faso in Dakar - aber entweder existiert der Stempel noch nicht, oder es werden blumige Versprechungen gemacht, die aber in der Praxis wohl nicht existieren  (z.B. Botschaft Benin). Da derzeit der wirtschaftliche Motor Westafrikas, Cõte D'Ivoire, genug eigene Probleme hat, dürfte das 5-Länder-Visum auch weiterhin eine Utopie bleiben.

Versicherung

In Mauretanien kann die Carte Brune (Versicherung, die für die meisten westafrikanischen Länder gültig ist) nicht abgeschlossen werden. Albrecht und Marianne bezahlten im Januar 2007 an der marokkanisch-mauretanischen Grenze für ihren Iveco 18 € für 10 Tage.

Senegal

Wir nahmen den Grenzübergang des Diama-Damms. Vor allem auf senegalesischer Seite freundliche und korrekte Abfertigung. Die Carte Brune (Versicherung für die CFA-Länder) wäre auch in Rosso erhältlich gewesen, aber die Schlepper sind dort sehr aufdringlich. Ohne vorherige Informationen wird man in Rosso arg übers Ohr gehauen.

Albrecht und Marianne reisten im Januar 2007 ebenfalls über den Diama-Damm ein. Die Gebühren-Abzockerei hat sich in der Zwischenzeit wenig verändert. So mussten Sie folgende "Dienstleistungen" bezahlen: Carnet abstempeln Mauretanien 10 €, Passstempel Mauretanien 10 €, Passstempel Senegal 10 €, Carnet abstempeln Senegal 5 €, Strassengebühr über den Damm 2 €.

Der Campingplatz von Hans und Anita Eppler in der Nähe von Rufisque ist nun in senegalesischem Besitz. Der kleine, sehr sandige Innenhof ist nicht zu empfehlen. Schön ist es beispielsweise beim Campement "Terre d'Afrique", südlich von Toubab Dialaw, GPS N 140 34.645 W 170 08.315, Tel. (00221)957.71.55, wo wir direkt am Strand stehen konnten. Alain, der Besitzer, ist Franzose und sehr hilfsbereit. Kosten: ca. 2000 CFA/Person (saisonabhängig, da kein offizieller Campingplatz).

Versicherung

Wir bezahlten für die Carte Brune (Versicherung, die für die meisten westafrikanischen Länder gültig ist) bei der Einreise nach Senegal (Diama-Damm) für 14 Steuer-PS (Faustregel = Hubraum:2 :100) und 4 Monate Gültigkeit 86 €.

Diego und Fabienne berichteten uns im März 2004: Die Carte Brune ist in St.Louis viel günstiger als an der Grenze. Sie bezahlten für 3 Mte. und 14 Steuer-Ps 45 €

Daniel und Nina gaben im Februar 2005 folgende Preisangaben in St.Louis durch: Carte Brune für Magirus LKW, 4 Monate Gültigkeit, CFA 101'000, für Toyota Landcruiser CFA 91'000.

Albrecht und Marianne bezahlten in Diama im Januar 2007 für 2 Monate Westafrika (vermutlich Carte Brune) für ihren Iveco 76 €.

Achtung! Auf dem Weg nach St.Louis Polizeikontrollen, die auch nach der Versicherung fragen

Geld

Währung CFA , den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency  In St.Louis und Dakar konnten wir bei BICI-Banken mit VISA Geld aus dem Automat beziehen (max. 300'000 CFA).
Gambia

Entgegen den Angaben im "Reise-Know-How - Westafrika" angegeben, wird für Schweizer und Österreicher auf dem Landweg ein Visum verlangt. Es ist an der Grenze erhältlich und kostet ca. 18 Euro. Deutsche Staatsangehörige benötigen kein Visum. An der Grenze wird man von den Geldwechslern belästigt. Diego und Fabienne erhielten das Visum im März 2004 in Farafenni für ca. 8 €.

An der Fähre, 20 Kilometer nach der Grenze, erhält man einen wesentlich besseren Kurs. Das Ticket für die Fähre muss ca. 1 km vor der Fähre gelöst werden (schlecht markiert). Für die Fähre von Barra nach Banjul bezahlten wir für den Mercedes 310D ca. 10 Euro, für den Toyota HiAce ca. 5 Euro.

Der Trans-Gambia-Highway dem Gambia-River entlang (Süd-Route) ist anfangs sehr löchrig und ermöglicht nur langsames Vorankommen. Je weiter man ostwärts kommt, umso besser wird die Teerstrasse. Dann etwa 20 km passable Piste von Basse nach Velingara. Problemlose, kostenlose und schnelle Zollabfertigung.

Ende November 2002 gab es in ganz Gambia keinen Treibstoff mehr.

Geld

Währung Dalasi. den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency Geldwechseln wie oben beschrieben möglich. In Banjul gibt es einen Geldautomaten bei der Bank gegenüber der Polizei.
Mali

Wir nahmen den Grenzübergang bei Kayes. Problem- und kostenlose Abfertigung. Schlechte Piste bis Kayes. Die Strecke Kayes - Bafoulabé wird kaum noch befahren, ist aber landschaftlich sehr reizvoll. Wir nahmen nach "Durch Afrika" Variante 2 über Sélinnkegni. Nachstehend einige GPS-Punkte, welche die Orientierung vereinfachen:N 14o05.185, W 10o56.082 abzweigen auf Piste. N14o04.744, W 10o55.370 Kreuzung mit LKW-Motor, hier rechts, N 14o05.713, W 10o47.040, T-Kreuzung in Sélinnkegni, hier nach rechts, N 13o57.288, W 10o45.027 Dorf Madibaya, hier nach rechts durch das Dorf hindurch (gem. Dorfbewohner geradeaus schlechte Piste), N 13o56.219, W 10o45.841, Weg vereint sich wieder, danach viele Bäume die teilweise eng beisammen stehen (nichts für überbreite Fahrzeuge), N 13o48.921, W 10o49.455 Fähre. Wir bezahlten 10'000 CFA für die Übersetzung (wahrscheinlich zuviel, aber es liess sich nicht über den Preis handeln und schliesslich waren wir froh, dass es die Fähre überhaupt gab). Die Strecke am Ostufer bis Mahina erfordert für die ersten Kilometer gute Bodenfreiheit, danach kein Problem. Ab Mahina mehrheitlich sehr gute, neu angelegte Piste.

Diego und Fabienne bezahlten im März 2004 für die Fähre nach Boufalabe nur 2'500 CFA. Die Eisenbahnbrücke war gratis.

Die Strasse von Bamako nach Mopti und von Mopti durchs Land der Dogon nach Ouagadougou ist mehrheitlich in gutem Zustand.

Daniel und Nina haben das Visum in Nouakchott für € 15.00 p.P. innerhalb von 1 Stunde erhalten.

Geld

Währung CFA. den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency   In Bamako Geldbezug mit VISA-Karte an Geldautomat bei BICI möglich.
Burkina Faso

Visa in Dakar für 12'000 CFA/Person. Es gibt auch Gruppenvisa ab 5 Personen für 23'000 CFA. Somit lohnt es sich schon ab 3 Personen, das Gruppenvisa zu nehmen. Grenzübergang Koro-Thou schnelle und freundliche Abfertigung. Gute Versorgungs-Möglichkeiten in der Hauptstadt.

Diego und Fabienne bekamen das Visum in Bamako am selben Tag und bezahlten für 3 Monate Gültigkeit 13'200 CFA.

Geld

Währung CFA. den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency   In Ougadougou Geldbezug mit VISA-Karte an Geldautomat bei BICI möglich.
Ghana
Visa in Ougadougou innerhalb von 24 Stunden für 12'000 CFA/Person. Grenzformalitäten an der Grenze bei Bolgatanga etwas umständlich, aber freundlich und ohne Kosten. Vor der Grenze in Burkina Faso wollte man uns noch 5'000 CFA für ein Laissez-Passer abknöpfen, das aber offensichtlich nicht benötigt wird. Die Hauptstrassen in Ghana sind meistens sehr gut. Eine in der Trockenzeit gut fahrbare Piste führt durch schöne Landschaft mit Regenwald und Kakao-Plantagen von Kumasi, Dunkwa, Twifo-Praso, Kakum-Nationalpark nach Cape Coste am Atlantik.

Nationalparks

Mole-Nationalpark: Eintritt für 2 Personen mit Fahrzeug ca. 35'000 Cedis - ca. € 4.50 (zeitlich unbeschränkt). Camping 22'500 Cedis pro Nacht. Schöner Platz mit Blick auf einen kleinen See, wo die Elefanten baden und viele Tiere zur Tränke kommen. Safari zu Fuss oder mit eigenem Fahrzeug nur mit Führer möglich (ebenfalls preisgünstig).

Kakum-Nationalpark: Eintritt für 2 Personen (Fahrt vom Gate zum Museum) 1'000 Cedis. Walk mit Führer zu den in die Baumwipfel gebauten Hängebrücken (1 Stunde) 60'000 Cedis. Teuer und nur bedingt zu empfehlen. Ein Besuch des Museums mit interessanten Infos über den Regenwald ist hingegen lohnenswert.

Geld

Währung Cedi. An der Grenze viele Geldwechsler, den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency. Im Land herrscht eine hohe Inflation. Zur Zeit reist man sehr günstig in Ghana (Lebenskosten und Treibstoff) Geldbezug mit VISA an Geldautomaten möglich (nur grössere Städte) jedoch nur max. 400'000 Cedis. 
Togo
Visa in Accra am selben Tag für 10'000 CFA. An der Grenze ebenfalls erhältlich, aber u.U. nur für 2 Tage.

Geld

Währung CFA. den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency
Camping Chez Alice. Bar - Camping - Bungalows - Restaurant. Der  Traveller-Treff in Togo. 17 Kilometer ausserhalb Lome in Richtung Benin.
Benin
Visa in Accra am selben Tag für 10'000 CFA. An der Grenze ebenfalls erhältlich, aber u.U. nur für 2 Tage.

Geld

Währung CFA, den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency

Camping

Jardin-Helvetia. Neue, von Schweizer Paar erstellte Bungalow-Anlage mit Camping direkt am Meer. Zufahrt von Togo kommend: Bei Ouida beim Hotel Benin südwärts ans Meer fahren, auf die Route de Pesceur. Nach 20 Kilometer auf guter Piste erreicht man Jardin-Helvetica. Von Cotonou sind es auf der Route de Pesceur 11 Kilometer.  Homepage: http://Jardin-Helvetia.com

Nigeria

Visa in Accra am selben Tag für 56 US $. Gültigkeit 2 Wochen. Wir nahmen den Grenzübergang bei Pobe (Benin), wo auch das Carnet de Passage im Ort abgestempelt werden muss und fuhren dann nach Shagamu. So konnten wir den Moloch Lagos umfahren. Ruhige und korrekte Zoll-Abfertigung innerhalb von ca. 3 Stunden. Dann viele Polizei- und Militärkontrollen im ganzen Land, aber meistens freundlich und korrekt. Nigeria verfügt über ein relativ gutes Strassennetz, aber es herrscht auch relativ viel Verkehr. Vor allem die Ortsdurchfahrten sind manchmal nervenaufreibend. Treibstoffversorgung kann problematisch sein. Vor der Weiterfahrt nach Kamerun unbedingt in Calabar noch volltanken, da der Treibstoffpreis viel günstiger und die Versorgung nachher problematisch sein kann, vor allem auf der direkten (aber sehr schönen) Route via Ekang/Otu nach Bamenda.

Geld

Währung Naira. den aktuellen Wechselkurs erfährt man unter www.xe.net/currency

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